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Zweite Bürgerwerkstatt zur Neugestaltung der Berrenrather Straße – 2017 sollen Bauarbeiten beginnen

2. Juli 2015, posted by Bruno Knopp at 9:00:34 pm | No Comments

von Bruno Knopp

Die Ergebnisse der zweiten Bürger-Werkstatt zur Neuplanung der Berrenrather Straße am 25. Juni 2015 in der Aula des Schiller-Gymnasiums lassen sich so zusammenfassen:

1. Die Sanierung der Berrenrather Straße zwischen Universitätsstraße und Sülzgürtel voraussichtlich ab 2017 ist aus fachlicher Sicht unabwendbar. Die aktuell über 70 Jahre alte Fahrbahn hat kürzlich die amtlichen Belastungstests nicht mehr bestanden. Ein Weltkrieg rollte über das Straßenpflaster, welches immer wieder zwischen der dünnen Asphaltdecke zum Vorschein kommt.

2. Die Gesamtkosten der Sanierung werden auf knapp 4,2 Mio. Euro geschätzt. Der Anliegeranteil daran beträgt gut 2,5 Mio. Euro. Der Straßenbaubeitrag für die anliegenden Eigentümer beträgt voraussichtlich rund 26,50 Euro/m².

3. Der Fahrbahn-Querschnitt wird verkleinert. Aktuell beträgt er durchschnittlich 11,50 Meter. Profitieren sollen die Fußgänger.

Vorschläge zur Fahrbahnbreite

4. Tempo-technisch dreht es sich nur noch um zwei Optionen: Höchstgeschwindigkeit 30 km/h oder tendenziell 20km/h? Bei letzterer Variante wird die Fahrbahnbreite im Kernbereich 6,50 Meter betragen. Radfahrer werden durch Signets in die Straßenmitte geführt. Die Straße wird dann im Radfahrer/Kraftfahrzeug (KFZ)-“Mischbetrieb“ genutzt. Die Radler bestimmen als so genannte „Pulkführer“ die Geschwindigkeit aller anderen Verkehrsteilnehmer, da sie nicht überholt werden können.

Bei der „Tempo-30“-Variante mit Radschutzstreifen beträgt die Fahrbahnbreite durchgehend 9 Meter. Die fünf Werkstattgruppen konnten sich nicht auf ein eindeutiges Votum einigen. Schlussendlich muss die Politik in der Bezirksvertretung über die Ausgestaltung des gesamten Straßensanierungs-Projekts entscheiden.

5. Wahrscheinlich wird ein Kreisverkehr die Signalanlage an der Kreuzung Arnulfstraße/Weyerthal ersetzen. Alle Werkstattgruppen sprachen sich dafür aus. Ob dies auch an der Kreuzung Sülzburgstraße geschieht ist Planungsstand der Dinge noch unklar. Plan B ist eine Ampelanlage mit zwei Diagonal-Querungen wie auf der Neußerstraße. Aus Sicht einer Sülzer Rabenkrähe oder Stadtteil-Taube bilden die beiden Zebrastreifen ein Kreuz.

6. Die Ampelanlagen vor den Schulen werden wohl durch jeweils doppelte Querungshilfen mit Zebrastreifen ersetzt.

7. Der Nikolausplatz soll künftig auch auf der Fahrbahn durch eine auffallende Farbe erkennbar sein. Fahrbahn und Platzgestaltung fließen ineinander. Die Parkplätze vor der Kirche werden wohl Pollern weichen. Ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo-20 entsteht.

8. Die aktuell 219 Autostellplätze auf dem betroffenen Straßenabschnitt werden um mindestens 36 Stellplätze reduziert. Gründe dafür sind zum einen die neue Platzgestaltung vor der Nikolauskirche und zum anderen die bessere Übersichtlichkeit an Einmündungen und Straßenquerungen.

9. Jeder kann seine Anregungen zum Erneuerungsprojekt Berrenrather Straße direkt an die Stadt Köln schicken unter der Adresse: strassen-verkehrstechnik@stadt-koeln.de

Unter www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/verkehr/umgestaltung-von-strassen-und-plaetzen wird demnächst auch die Dokumentationen der zweiten Bürgerwerkstatt abrufbar sein.

Etwa 180 Sülzer waren in die Aula des Schiller-Gymnasiums zur zweiten Bürgerwerkstatt zur Neugestaltung der Berrenrather Straße gekommen. Etwa 60 Anwesende gingen nach den Informationen zu den voraussichtlichen Straßenbaubeiträgen für Anwohner wieder nach Hause. 120 „Bürgerplaner“ arbeiteten dann später in den fünf moderierten Werkstattgruppen an der konkreten Gestaltung der Berrenrather Straße mit.

Während der Bürgerwerkstatt im Schillergymnasium

Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker leitete die Veranstaltung und auch die teilweise etwas emotionalere Fragerunde zu den Anliegeranteilen der Straßensanierungskosten. Matthias Kock von der Kölner Bauverwaltung hatte die Grundlagen der Straßenbaubeitragserhebung erläutert und die Prognose von rund 26,50 Euro/m² für die etwa 900 anliegenden Eigentümer vorgerechnet. Kock sagte zu, noch einmal zu prüfen, ob tatsächlich alle Eigentümer auf dem „Quester-Gelände“ zwischen der Berrenrather und der Münstereifeler Straße die Straßenbaubeiträge entrichten müssen. Denn die Eigentümer an der Münstereifeler Straße sind etwa 180 Meter von der Berrenrather Straße entfernt.

Vorplanungsergebnisse werden Ende 2015 im Bezirksrathaus ausgelegt

Zuvor hatte bereits Ingenieur Michael Lang vom Büro Althoff & Lang die Baugrunduntersuchung für alle Anwesenden gut verständlich und plausibel erklärt. Nach seinem Vortrag gab es keine Stimmen mehr im Saal, die die Notwendigkeit der Komplettsanierung der Berrenrather Straße anzweifelten. Anschließend erläuterte Angelika Stolte-Neumann, Leiterin der Planungsabteilung im Amt für Straßen und Verkehrstechnik, den weiteren Verlauf des Projekts: Auf Grundlage der insgesamt zwei Bürgerwerkstätten solle das Planungsbüro VIA die Vorplanung ausarbeiten. Diese werde Ende 2015 im Bezirksrathaus Lindenthal öffentlich ausgelegt. Danach stehe die Entscheidung über die Annahme des Planungskonzepts in der Bezirksvertretung an. Vor dem endgültigen Baubeschluss würden noch weitere Anregungen aufgenommen und die Ausführungsplanung fertig gestellt. Dann könne wahrscheinlich 2017 mit den Baumaßnahmen begonnen werden, so Stolte-Neumann. Amüsiertes Gelächter erschallte, als die Planerin sagte, die Arbeiten sollten in neun Monaten durchgeführt werden.

Vor Beginn der Werkstattarbeit in fünf Gruppen fasste Peter Gwiasda vom Planungsbüro VIA die Arbeitsaufgaben kurz zusammen – und dann wurde engagiert unter professioneller Moderationsleitung von VIA diskutiert und gearbeitet.

Eine der fünf Werkstattgruppen

Die Ergebnisse stehen am Beginn dieses Artikels.

Interview mit Christine Westermann

2. Juli 2015, posted by kluelz at 6:08:39 pm | No Comments

Christine Westermann liest morgen, 2.7. 20:15 Uhr im Senftöpfchen aus ihren Buch „Da geht noch was – Mit 65 in die Kurve“. Im KStA gibt es dazu ein Interview mit Christine Westermann von Jenny Filon:

Interview mit Christine Westermann: „Ich kann gut brüllen“

Ahorn im Klettenbergpark umgefallen

1. Juli 2015, posted by kluelz at 4:43:31 pm | No Comments

Am 28. Juni ist im Klettenbergpark ohne zuvor erkennbaren Anlass ein großer Ahorn umgefallen, der einen kleineren Baum mitgerissen hat:

Foto: Klaus Hartzheim


Foto: Klaus Hartzheim

Dieser fiel sodann auf die Hecke um den Rosengarten, der aber nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Bäume wurden umgehend zersägt und lediglich Flatterband der Feuerwehr zeugten an einem abgesperrten Beet im Rosengarten noch vom Feuerwehreinsatz:

Foto: Klaus Hartzheim

Verletzt wurde Gott sei Dank niemand und zwar eben so wenig, wie durch den nahezu zeitgleich umgefallenen Baum auf einer Wiese im Innenhof der Immobilienanlage meines Wuppertaler Kunden. Nur das Zersägen nahm einige Tage mehr in Anspruch, da man sich dort auf die frühen Abendstunden damit konzentrierte, um die in den Büros Arbeitenden lärmmäßig zu schonen.

Kölsch Kultur ab 17:00 Uhr heute wieder geöffnet

1. Juli 2015, posted by kluelz at 8:54:30 am | No Comments

Pünktlich zum angegebenen Zeitpunkt wird die Kölsch Kultur heute, 1. Juli 17:00 Uhr, in der Petersbergstr. 1-3 wieder eröffnen. Auf Facebook haben sich bereits viele Teilnehmer für die Eröffnung angesagt.

Strassennamen Klettenbergs – ein vulkanologischer Wanderführer

30. Juni 2015, posted by uncites at 3:54:16 pm | No Comments

Nicht jeder in Klettenberg weiß, wo das Siebengebirge liegt!
Und längst nicht jeder Klettenberger weiß, daß der Name der Strasse, in der er wohnt, einem Berg im Siebengebirge gehört. Nicht nur die Siebengebirgsallee zieht sich durch Klettenberg, von ihr weichen Straßen ab, die ebenso im Siebengebirge ihren Ursprung haben. Der Ölberg, der höchste Berg des Siebengebirges. Der Drachenfels, der bekannteste Berg des Siebengebirges. Der schönste ist der Breiberg, der einsamste sicherlich der Asberg. Und auch Herr Nasse war ganz entscheidend an der Unterschutzstellung des Siebengebirges beteiligt.

Ebenso wissenswert ist es, daß das Siebengebirge vulkanischen Ursprungs ist! Vor 25 Millionen Jahren brach hier die Hölle aus. Der Klettenberger Geologe Sven von Loga hat einen Wanderführer zu den Vulkanen des Siebengebirges geschrieben, der seit heute im Buchhandel ist und in der Buchhandlung Olitzky auf der Luxemburger Strasse bereits ausliegt! Auf wunderschönen Wandertouren durch alle Regionen des Siebengebirges zeigt der Autor den vulkanischen Ursprung der Region. Sie sollten sich auf den Weg machen und den namensgebenden Berg Ihres Zuhauses kennen lernen.

Cover-Siebengebirge-300

Das Buch ist im praktischen Hosentaschenformat, hat 128 Seiten und kostet EUR 6,00

 

mehr Informationen

 
Sven von Loga

Freiraumprogramm 3. Quartal 2015

29. Juni 2015, posted by kluelz at 3:46:19 pm | No Comments

Das Freiraumprogramm für das dritte Quartal 2015 ist online. Es gibt insgesamt 18 Veranstaltungen, zuzüglich FrauenSalon und Chorproben.

7 Konzerte gibt es, 3 Lesungen, 2 mal Lyrik, 1 mal Literatur, 1 Finissage und 1 Ausstellungseröffnung, 1 mal Denken, 1 Vortrag und 1 mal Theater!

Sie verschaffen sich am besten wieder selbst einen Überblick und rufen den Programmflyer entweder direkt hier …

Freiraumprogramm 3. Quartal 2015 (.pdf)

… oder über die Sidebar der Webseite des Freiraum auf: freiraum.suelz-koeln.de

Das CASAMAX Theater bildet ab dem Wintersemester aus

29. Juni 2015, posted by kluelz at 3:32:20 pm | No Comments

Diese Info unseres CASAMAX Theaters auf Facebook möchte ich den suelz-koeln.de-Lesern nicht vorenthalten:

Große Neuigkeiten! Ab dem Wintersemester bilden wir aus – und zwar bei und mit unserem großartigen Kooperationspartner Theaterakademie Köln. Wir sind sehr stolz darauf, zukünftige Schauspieler schon in ihrer Ausbildung an unser wertiges Verständnis von Kinder- und Jugendtheater heranführen zu dürfen – und ihr dürft euch auf die Präsentation der Ergebnisse im Januar freuen!!!”

Krauses Laichkraut breitet sich auf Parkweihern aus

29. Juni 2015, posted by kluelz at 3:24:56 pm | No Comments

Wie schon in den vergangenen Jahren lässt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen ab 6. Juli 2015 aus den Gewässern in drei Parks mit einem so genannten Mähboot das Krause Laichkraut entfernen. Den Anfang macht der Aachener Weiher, es folgen der in der Grünanlage am Theodor-Heuss-Ring und der im Klettenbergpark. Ohne den Einsatz des Mähboots würde das Laichkraut am Boden der Gewässer verrotten und Schlamm bilden. Das könnte Sauerstoffarmut in den Weihern zur Folge haben.

Es werden wieder Telefonbücher verteilt

27. Juni 2015, posted by kluelz at 12:03:33 pm | No Comments

Es werden wieder Telefonbücher verteilt! Man kann die Dinger übrigens entweder unter der folgenden Telefonnummer

0221 / 2033-0 respektive Durchwahl 0221 / 2033-174

oder auf dieser Facebookseite

https://www.facebook.com/grevens?sk=app_424628417604762&app_data

oder auf der Webseite des Grevenverlages

http://www.greven.de/buch/

abbestellen.

Bei mir hat es geklappt und ich hatte die Info vergangenes Jahr gar an die Pinwand in unserem Hausflur gehängt. Bisher sind in unserem Haus jedenfalls noch keine neuen Telefonbücher abgelegt worden, während ich diese andernorts im Veedel längst entdeckte habe. Auch auf Facebook beschweren sich viele Kölner, dass sie die Dinger immer noch erhalten. Informieren Sie Ihre Nachbarn doch auch!

Es gibt kein ParaDies mehr im Veedel

25. Juni 2015, posted by kluelz at 11:09:41 am | No Comments

Der KStA meldete sogleich nach einer guten Stunde Vollzug. Das ParaDies + Das Reich am Eifelwall 5 wurde heute früh Punkt 9:00 Uhr geräumt:

Das Künstlerparadies von Ketan am Eifelwall ist geräumt

Zur Erinnerung und in Gedenken hier noch mal mein Beitrag mit 20 Fotos vom September 2009:

Der Präsident und sein Tempo+Rares ParaDies + Das Reich

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