Warum der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinvoll?

Rund 25 Prozent der Erwerbstätigen ist bereits vor dem Rententritt von Berufsunfähigkeit betroffen. Und das mit steigender Tendenz. Der Staat bietet schon lange keinen ausreichenden Schutz mehr an. Der Staat scheint in diesem Fall kein verlässlicher Partner zu sein. Die staatliche Erwerbsminderungsrente ist kaum ausreichend, um die Lebenshaltungskosten zu bestreiten. Aus diesem Grund ist eine berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll, denn nur durch diese zusätzlich private Vorsorge, kann der Lebensstandard aufrecht gehalten werden.

Was ist eigentlich eine Berufsunfähigkeit?

Wenn Sie infolge eines Unfalls oder einer schweren Krankheit Ihren erlernten Beruf nicht mehr ganz ausüben, dann werden Sie als berufsunfähig eingestuft. In solch einem Fall stehen die meisten Arbeitnehmer ganz ohne Einkommen da. Laut den offiziellen Statistiken, wird über ein Viertel der Berufstätigen berufsunfähig. Das Risiko der Berufsunfähigkeit gilt nicht nur für körperliche, sondern auch immer mehr für geistige Berufe. Aus diesem Grund ist die Berufsunfähigkeitsversicherung im Ernstfall eine echte Hilfe, da die gesetzlichen Leistungen bei weiten nicht ausreichen.

Die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit

Bei mehr als einem Viertel aller Fälle liegt ein Zusammenhang mit einer psychischen Krankheit zugrunde. Davon werden zumeist das Burnout-Syndrom und Depressionen, die eine Berufsunfähigkeit verursachen, genannt. Häufig sind auch Krankheiten des Bewegungsapparats dafür verantwortlich. Unfälle sind gemäß der Deutschen Rentenversicherung nur bei 10 Prozent der Betroffenen die Ursache. Aus diesem Grund reicht diese Absicherung allein nicht aus, um sich finanziell abzusichern. Es wird entschieden, ob eine Berufsunfähigkeit vorliegt oder nicht.

Warum ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sinvoll?

Wird aufgrund von schwerer Krankheit oder einem Unfall eine Berufsunfähigkeit diagnostiziert, dann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung einen bestimmten Geldbetrag als monatliche Rente aus. Die deutsche Rentenversicherung zahlt, wenn überhaupt nur eine Erwerbsminderungsrente aus. In der Regel ist das ein Drittel des Bruttolohns, der vor der Berufsunfähigkeit bezogen wurde. Als Beispielrechnung, angenommen Sie hatten ein monatliches Gehalt von 2100 Euro. Dann erhalten Sie vom Vater Staat lediglich 700 Euro als Rente. Diese Rente gibt es auch nur dann, wenn nicht einmal drei Stunden am Tag gearbeitet werden können. Egal welche Tätigkeit. Viele Erwerbstätige sind diesbezüglich nicht ausreichend abgesichert. Das bestätigen einschlägige statistische Institute.

Versicherung gegen Berufsunfähigkeit

Wer eine BU Versicherung abgeschlossen hat ist auf der sicheren Seite. Immer wieder raten Experten dazu, sich für den Ernstfall abzusichern. Bei der Flut an Angeboten ist es für den Erwerbstätigen nicht gerade einfach, das Richtige für sich zu finden. Gerade, wenn es Vorerkrankungen gibt, dann stellen sich viele Versicherungsunternehmen quer. Denn bei diesem Personenkreis ist das Risiko naturgemäß sehr hoch. Außerdem gibt es durchaus Berufe, die überhaupt nicht versichert werden können. Das gilt beispielsweise für künstlerische Berufe. Eine qualitativ hochwertige Berufsunfähigkeitsversicherung enthält keine abstrakte Vierweisungsklausel. Das heißt, dass sich das Versicherungsunternehmen verpflichtet hat, von Ihnen nicht zu verlangen, dass sie bei einer eindeutig diagnostizierten Berufsunfähigkeit einen anderen Beruf ausüben müssen. In der Regel zahlt eine gute Versicherung ohne diese Klausel, bereits bei halber Berufsunfähigkeit die vereinbarte Rente. Solche Tarife müssen nicht notwendigerweise teuer sein. Laut einer Umfrage sind gerade mal knapp die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer privat abgesichert.

Weblinks:

DieVersicherer