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Mit regelrechten Brunftschreien ….

19. Dezember 2008, | posted by kluelz at 3:13:13 pm | 1 Comment

… verzauberte Nastja Sittig am vergangenen Mittwochabend das Publikum der Finissage zur Ausstellung mit Jim Avignon in der Galerie Schüppenhauer und war damit absolut und nicht nur imho der eigentliche Star des überaus spannenden und herzerfrischenden Abends. Wenn Sie wirklich nachvollziehen möchten, wie es war, so führen Sie sich die insgesamt 43 Fotos, die ich von diesem Abend in den Sülz-Klettenberger Fotoblog stellte unbedingt mit Nastjas Musik zu Gemüte, die Sie unter MySpace.com abrufen können: Nastja Sittig auf MySpace.com

Ein wunderbar exaltiert gekleidetes, zierliches und bildhübsches Persönchen, dachte ich zunächst, als ich Nastja logischerweise ob ihres Outfits unmittelbar identifizierte, doch als sie nach Jim Avignons Ankündigung …

… der Nastja im übrigen zuvor lediglich über MySpace.com kannte, loslegte, traf sie uns mit ihrer sinnlichen und starken Stimme pausenlos mitten ins Herz. Verzehrendes, aber auch romantisches Verlangen säuselte da auch mit zuweilen leisen Tönen selbstbewußt und lautmalerisch von der Bühne und das in stetem Wechsel mit einer Art “Power Polka” und “hypnotischen Techno-Beat”, wie ich es in einer Rezension des KStA beschrieben fand, wo Nastja einst als Mitglied der Gruppe “Lupe” bei der Klangprobe zu Gast war.

Eine Art Wahrheit in den Texten findet sich hierbei vor allem in der mit Sexappeal …

… vermittelten und sowohl auf das Publikum als auch in Jim Avignons Malperformance übersprühenden Emotionalität voller Lebenslust, Neugierde und gleichermaßen beobachtender Akzeptanz, mit der uns Nastja allesamt infizierte. Jim Avignon malte aus einem Wasserhahn sprudelnde Gedanken, welche die Menschen belebt und sich freiwillig darbietend darin gefangen halten lassen wollen mit feuerrot zu Berge stehenden Haaren, mit denen sie sich selbst weiterhin aufheizend entflammen ..

… und zu Teufeln werden, auf deren lechzender Zunge Nastja mit ihren Stiefeln herumspaziert.

Mit “its not ready yet”, bemalte Jim Avignon gegen Ende sein Werk und zeichnete noch ein paar Spazierstöcke dazu, so als ob er sagen wolle, “es geht weiter und weiter, ein Leben lang und ein Bild kann das unmöglich alles wiedergeben”.

Bereut habe ich an diesem Abend, nicht längst öfter bei den Vernissagen und Finissagen der Galerie Schüppenhauer dabei gewesen zu sein und mich über den glücklichen Umstand gefreut an diesem Abend unmittelbar vor der Galerie einen Parkplatz gefunden zu haben, da ich ansonsten wohl meiner Müdigkeit nach dem Tagewerk nachgegeben hätte und sogleich die heimische Tiefgarage angesteuert und unglaubliches verpaßt hätte.

(Per Klick auf eins der in diesem Beitrag angezeigten Fotos gelangen Sie in den Sülz-Klettenberger Fotoblog mit insgesamt 43 Ansichten von der Finissage. Blättern Sie dort wie immer einfach per Klick auf die jeweils angezeigten Performancekünstler. Vergessen Sie keinesfalls, sich beim Betrachten der Fotos von Nastjas Musik animieren zu lassen!)

Comments

One Response to “Mit regelrechten Brunftschreien ….”

  1. Freiraumprogramm 3. Quartal 2011 - suelz-koeln.de
    Juni 30th, 2011 @ 08:16

    [...] Auf Grund der späten Ferienzeit in diesem Jahr in NRW gibt es gerade mal 3 Wochen Pause im August. Für den Juli sind noch 6, eigentlich gar 7 Veranstaltungen (auf dem Flyer fehlt der Lyrikabend am kommenden Sonntag mit Norbert Klein) angekündigt, für den August 2 Veranstaltungen und ab dem 9. September folgen sodann 9 Septemberveranstaltungen. Darunter im übrigen Nastja Sittig, die wir im Dezember 2008 während der Finissage von Jim Avignon in der Galerie Schüppenhauer erleben durften: Mit regelrechten Brunftschreien …. [...]

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    Foto:Hans-Joachim Berweiler

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    Foto: Klaus Hartzheim