4. Sitzung – Eifelwall
3. Februar 2010, | posted by kluelz at 12:00:37 pm | No Comments
Lisa Steinmann twitterte bereits über die Beschlüsse zum Eifelwall in der 4. Sitzung unserer Bezirksvertretung:
8.1.5 Eifelwall als Grüntangente, Köln-Innenstadt (auch von Stadtbezirksbelang für Lindenthal) (Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der SPD-Fraktion und Herrn Müller /Die Linke) AN/0148/2010
Die Bezirksvertretung fasst folgenden geänderten Beschluss:
Die Bezirksvertretung Lindenthal bittet die Verwaltung zu prüfen, ob der Eifelwall im Teilstück zwischen der Kreuzung Gabelsbergerstraße/Rudolf-Amelunxen-Straße und Höninger Weg für den Autoverkehr gesperrt und als sogenannte “Grüntangente” im Sinne des Masterplans zu einer ausschließlichen Fuß- und Radwegeverbindung gestaltet werden kann.
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
9.2.3 Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes Arbeitstitel: Eifelwall in Köln-Neustadt/Süd; Köln-Sülz 4036/2009
Zusätzlich: Ergänzungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen AN/0140/2010
1. Beschluss (Ergänzungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen):
Auf dem Gelände zwischen Eifelwall und Hans-Carl-Nipperdey-Straße wird im Vorfeld der Entwicklung des Areals preisgünstiger Raum für bildende Künstler in der Planung vorgesehen. Die Verwaltung berichtet der Bezirksvertretung, wie dem entsprochen wurde. Ferner werden in der Planung Car-Sharing-Plätze berücksichtigt. Der Jury, die über das Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbs befindet, soll neben der Bezirksbürgermeisterin auch jeweils 1 Vertreter der Fraktionen der Bezirksvertretung Lindenthal angehören.
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
2. Beschluss (Vorlage):
Die Bezirksvertretung Lindenthal empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss, unter Berücksichtigung der von der Bezirksvertretung beschlossenen Ergänzung folgenden Beschluss zu fassen:
Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt,
1. nach § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) einen Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Luxemburger Straße, Eifelwall, Rudolf-Amelunxen-Straße und Hans-Carl-Nipperdey-Straße in Köln-Neustadt/Süd; Köln-Sülz —Arbeitstitel: Eifelwall in Köln-Neustadt/Süd; Köln-Sülz— aufzustellen mit dem Ziel, insbesondere ein allgemeines Wohngebiet am Eifelwall, eine Fläche für Gemeinbedarf (Historisches Archiv) am Eifelwall/Ecke Luxemburger Straße und öffentliche Grünfläche sowie das Maß der baulichen Nutzung, die überbaubaren Grundstücksflächen und die örtlichen Verkehrsflächen festzusetzen;
2. den am 29.04.2003 gefassten Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes nach § 2 Abs. 1 BauGB für das Gebiet zwischen südwestlich der Straße Eifelwall, nordwestlich der Rudolf-Amelunxen-Straße, nordöstlich der Hans-Carl-Nipperdey-Straße und südöstlich der Luxemburger Straße in Köln-Neustadt/Süd; Köln-Sülz aufzuheben.
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Ich würde es ja sehr begrüßen, wenn es so kommt, wie unsere Bezirksvertretung das will. Auch wenn ich eher Autofahrerin bin, könnte ich mir gut vorstellen, daß das kleine Stück Straße am Eifelwall nur zu fuß oder mit dem Rad erreichbar ist. Möglicherweise könnte dann auch die Bahnunterführung am Eifelwall als erste in Köln einmal vom ganzen Ruß befreit und auch künstlerisch gestaltet werden?
Darüber hinaus finde ich, daß es für Köln durchaus eine Attraktion wäre, wenn auf dem Gelände Künstler wie von Rolf KeTaN Tepel konzipiert dauerhaft verbleiben und das Gelände teilweise mitgestalten dürften, zumal das die weiteren Planungen der Stadt dort keineswegs konterkarriert und gar eine spannende Ergänzung bildet, imho jedenfalls und auch unsere Bezirskvertretung gibt Rolf KeTaN Tepel mit ihrer Beschlußempfehlung für den Stadtrat grünes Licht!
Sehr bedauerlicherweise hat die Stadt Köln auf dem Gelände bereits kräftig gerodet, wie Rolf KeTaN Tepel auf seiner Webseite vermeldete. Sobald die Wetterbedingungen wieder etwas freundlicher sind, plane ich ja, die Unterschiede zu den Einblicken, die ich während der Plan09 auf dem Gelände machte …

… ebenfalls fotografisch festzuhalten.
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