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Wir haben ja eine Geschichte, unsere Familie hat eine Geschichte!

22. Mai 2010, | posted by kluelz at 3:09:59 pm | 9 Comments

„Wir haben ja eine Geschichte, unsere Familie hat eine Geschichte!“, rief Friedrich Tillmanns Enkel laut, um uns seine Aufgeregtheit über seine kürzliche Entdeckung im Internet zu demonstrieren. Als er den Namen seines Großvaters in eine Suchmaschine eingab, stieß er dabei überrascht sowohl auf einen Wikipediaartikel sowie auf eine Biographie über seinen Großvater, die wenige Tage später erhältlich sein würde. Und nun saß er am 20. Mai im NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus, um sich mit den weiteren Gästen diese Geschichte vom Autor Klaus Schmidt erzählen zu lassen.



Mit 20 Jahren war der 1903 in Köln-Mülheim geborene Friedrich Tillmann erstmalig in die NSDAP eingetreten und 1925 nach Aufhebung des Verbotes sogleich erneut und am 1. Mai 1933 wieder, nachdem er 1928 ausgeschlossen wurde, weil er die Mitgliedsbeiträge nicht bezahlen konnte. Sogleich im November drauf wurde er mit 30 Jahren bereits „Städtischer Direktor der Wohlfahrtswaisenpflege“ und leitete damit alle Kölner Waisenhäuser. 1934 bezog er eine Dienstwohnung im Sülzer Waisenhaus.



Zuvor hatte er durch seine Aktivitäten in der „Ekkehard-Spielschar“, die mit völkisch-national gefärbten Stücken durch Deutschland zog in München den späteren Organisator der NS-„Euthanasie“ Viktor Brack kennengelernt, ein Freund, der 1936 Oberdienstleiter in der „Kanzlei des Führers“ wurde und ihm in seiner Machtposition zur Seite stand, wenn Tillmann die nationalsozialistische Religions-, Erziehungs- und Judenpolitik offen kritisierte und zugibt, daß er in seinen Heimen „Halbjuden“, „Negermischlinge“ und „Zigeunerkinder“ schützt, statt sie wie verlangt Sonderlagern zuzuführen.

Trotz parteipolitischer Rüge, die ihn beinahe seine lebenslängliche Anstellung gekostet hat, macht Tillmann weiterhin gefährliche Hilfsaktionen und versteckt z.B. den zum antinationalsozialistisch gesinnten Kreis gehörigen flämischen Dominikanerpater Raymund van Sante im Sülzer Waisenhaus. Regelrecht eingelullt, so Klaus Schmidt in seinem Vortrag, wird Tillmann Ende 1939 von Viktor Brack und weiteren Kontakten wie Herbert von Linden, Ministerialrat im Reichsinnenministerium, und Werner Blankenburg, Vertreter von Viktor Brack, für eine Mitarbeit bei der zunächst geheimen „Aktion T4„, so benannt nach der Berliner Bürozentrale in der Tiergartenstraße 4. Er solle „Pannen“ in „Anstalten“ verhindern helfen, wurde ihm zunächst für seine künftige Tätigkeit bei der „Reichsarbeitsgemeinschaft Heil- und Pflegeanstalten“ (RAG) bedeutet und zunächst solle er in der geheimen Reichssache Anweisungen ausarbeiten, was bei einer plötzlichen Verlegung von Anstaltsinsassen zu bedenken sei. Denn es habe sich herausgestellt, daß man bei der Verlegung von Heimen wichtige Dinge übersehen habe, so z.B. Säuglingsnahrung bei Säuglingsheimen. Es folgte eine 8-tägige Einarbeitung in standesamtlichen Angelegenheiten, bei der Tillmann auch mitbekommt, wie in einem Büro der Heil- und Pflegeanstalt Görden Sterbeurkunden ausgestellt wurden, ohne zu ahnen, daß es sich bei den Sterbefällen um gewaltsame Tötungen handelte.

Bei seiner Vernehmung 1960 gab Tillmann allerdings zu, daß ihm doch in „verhältnismäßig kurzer Zeit“ klar wurde, daß seine Tätigkeit in der Mitarbeit an befohlenen Euthanasiemaßnahmen bestand, wobei ihm Brack, den er erregt ansprach, wieso er ihm nicht sogleich reinen Wein eingeschenkt habe, knapp entgegnete, daß eine Veröffentlichung des zugrundeliegende Gesetzes „noch nicht ratsam“ gewesen sei.

Beruflicher Ehrgeiz, die Nähe zum Machtapparat sowie ein „verarmtes Selbst“ vermutete Klaus Schmidt bei Friedrich Tillmann in seinem Vortrag bei der Frage, wieso Tillmann sodann nicht mehr zurück wollte, was durchaus ohne Folgen möglich gewesen wäre. Sein „wahres Selbst“ habe Tillmann wohl nicht gefunden, so daß er Halt in der Identifizierung mit dem Nationalsozialismus und Hitler sowie auch im Katholizismus suchte, wobei er beides allerdings auch gleichermaßen bekämpfte.

So sorgte er z.B. dafür, daß in den von ihm geleiteten Waisenhäusern die Kinder HJ-Uniformen nur bei wenigen offiziellen Anlässen tragen mußten sowie, daß Kreuze weiterhin aufgehängt blieben. Auf der anderen Seite unterlief er bei den von ihm mitverantworteten 70.000 Tötungen, die er 1940/1941 von Berlin aus in Mord-Anstalten steuerte, die katholischen Proteste und Verurteilungen der Vernichtungsaktionen „unwerten Lebens“. Die insgesamt 6 mit als Duschräumen getarnten Gaskammern ausgestatteten Mord-Anstalten waren: Schloß Grafeneck in Württemberg, das ehemalige Zuchthaus Brandenburg-Gödern an der Havel, Schloß Hartheim bei Linz, die Heil- und Pflegeanstalten Sonnenstein bei Pirna, Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt und Hadamar bei Limburg.

Tillmanns Aufgabe bestand hauptsächlich in der bürokratischen Organisation der „Sonderstandesämter“ sowie insbesondere in der Beaufsichtigung der Trostbriefabteilung und des Urnenversandes, denn den Angehörigen sollte die wahre Todesursache vollständig verschleiert werden und vor Tillmanns Berufung hatte es unter seinem Vorgänger Gerhard Bohne Pannen gegeben. So waren versehentlich zwei Urnen an die Angehörigen versandt worden oder als Todesursache Blinddarmentzündung angegeben worden, gleichwohl der Verstorbene gar keinen Blinddarm mehr hatte. Tillmann hat auch selbst Hinrichtungen beigewohnt sowie die zum Tode verurteilten Kranken regungslos durch eine Glasscheibe, einer gläsernen Wand, betrachtet. Tillmann akzeptierte den von Hitler samt einer Reihe von Doktoren und Professoren als notwendig, sinnvoll und legitim erklärten „Gnadentod“ und arbeitete bewußt an der auch mit Kostenargumenten begründeten Aktion mit, die allerdings 1941 offiziell wieder abgeschafft wurde.

Anders als die weiteren bei der T4-Aktion Verantwortlichen, arbeitete Tillmann im Anschluß allerdings nicht bei der Organisation der KZ’s mit, wobei unklar ist, ob Tillmann das nicht wie den anderen angeboten wurde und er einfach nicht mehr gebraucht wurde, oder ob er es nicht wollte. Ebenso unklar ist, in wieweit Tillmanns Ehefrau Melitta in das Berliner Engagement ihres Mannes eingeweiht war. Verschiedene Gedichte, die Klaus Schmidt in seinem Buch zitiert, scheinen jedoch zu belegen, daß Melitta Tillmann das zumindest ahnte aber auch verurteilte. Solche Gedanken zum „unwerten Leben“ respektive „unnützen Essern“ habe uralte, antike Ursprünge und entsprachen dem damaligen wissenschaftlichen, wenngleich unrechtmäßigen Stand, führte Klaus Schmidt aus.

Anders als andere änderte Tillmann nach Kriegsende nicht seinem Namen und nahm verschiedene Tätigkeiten in Opladen, Wolfsburg und Castrop-Rauxel an, da ihn die Stadt Köln wegen des laufenden Entnazifierungsverfahrens nicht mehr beschäftigen wollte. 1960 wurde Tillmann in Untersuchungshaft genommen, erhielt allerdings bald Haftverschonung. Als am 12. Februar 1964 (Aschermittwoch) die Kölner Lokalpresse von der Anklage gegen Tillmann wegen Beihilfe der Tötung von 70.000 Menschen berichtete, stürzte Tillmann am selben Tag gegen Mittag am Rudolfplatz aus dem 8. Stock des Bundesverwaltungsgerichtes. Sein Tod wurde von der Polizei als Unfall bewertet.



Gerti Klöckner, Marianne Cronnauer und Horst Richartz, allesamt in den Anfängen ihres 9. Jahrzehnts und also während Tillmanns zusätzlichem Berliner Engagement 12-16 Jahre alt, hatten als Kinder in den von Friedrich Tillmann geleiteten Waisenhäusern gelebt und konnten während der Buchvorstellung am 20. Mai nur Gutes über Friedrich Tillmann berichten. Damit stützten sie die entsprechenden Passagen in Klaus Schmidts Biographie über Friedrich Tillmann. In dieser gibt es auch einen Beleg von zumindest einem jüdischen Mädchen, Marlies Benner, das von Friedrich Tillmann weiterhin in seinen Waisenhäusern statt wie angeordnet im jüdischen Waisenhaus untergebracht war. Auch in Sülz „schlabberte“ wie Marlies Benner es ausdrückte und der doch verwaltungstechnisch bei der Aktion T4 fehlerfrei arbeitende Friedrich Tillmann, die Existenz von einigen jüdischen Kindern und bewahrte sie damit vor der Deportation ins KZ.

Marianne Cronnauer, die bereits als Baby ins Waisenhaus kam, erinnerte sich, wie Friedrich Tillmann regelmäßig das Essen für die Kinder kontrollierte und auch schon mal einen Riesentopf Suppe als ungenießbar in die Küche zurückgehen ließ. Friedrich Tillmann habe sich stets für die Kinder eingesetzt und sie vor den Nonnen geschützt. „Friedrich Tillmann war für uns ein Gott“, sagte sie schwärmerisch und erzählte, wie sie ihn zu hause besuchte und mit sogleich 2 Tafeln Schokolade versorgt wurde, eine zum sofort essen und eine zum verstecken vor den Nonnen für später.

Horst Richartz hatte von den drei Zeitzeugen den intensivsten Kontakt mit Friedrich Tillmann, der auch sein Vormund war. Richartz, kein Waisenkind, sondern als uneheliches Kind zunächst bei seiner Großmutter untergebracht, lebte von 1931 bis 1941 im Waisenhaus. „Die Jungs hatten es besser dort als die Mädchen“, erzählte er. „Wir waren in Sportgruppen organisiert, die bei Wettbewerben stets gewonnen haben.“ Er schwärmte von der Schwimmhalle im Sülzer Waisenhaus sowie über die erstklassige Schulbildung, die sie erhielten und von der Kleidung „alles nur vom feinsten“, für die Friedrich Tillmann sorgte. Friedrich Tillmann sei bei den entsprechenden Einkäufen der Nonnen bei Brüggelmann und Hettlage stets dabei gewesen. Bei seiner Entlassung 1941 hatte Friedrich Tillmann dem späteren Architekten Horst Richartz eine Lehrstelle als Zimmermann besorgt und wurde mit Zahnbürste, Schuhputzzeug, Kleiderbürste sowie einem Anzug für sonntags und einem weiteren für wochentags ausgestattet. 1943 mußte Horst Richartz mit 16 und als Kindersoldat also in den Krieg. Über seinen Einsatz in der Normandie, unter dem er heute noch auch gesundheitlich leidet und von dem von 160 Kameraden nur 9 zurück kamen, ist er kaum in der Lage zu sprechen. Anschließend wendet er sich wieder an Tillmann, der für ihn wie ein Vater war und sich seiner annimmt und ihn auch regelmäßig besucht.



Horst Richartz Erzählungen belegen auch den Geist im damaligen Sülzer Kinderheim, wie Gerti Klöckner ihn in ihren Erzählungen, suelz-koeln.de berichtete, empfand („Wir waren die Zukunft“) und auf Grund dessen man den Eindruck gewinnen konnte, daß sie eher in einem Internat für höhere Töchter aufgewachsen war und nicht in einem Waisenhaus und in dem es in den Nachkriegsjahren unter anderer Leitung ganz anders zuging:
Kindesmisshandlungen auch im Sülzer Kinderheim


Bereits am 18. Mai hatte es im NS-Dokumentationszentrum einen Pressetermin zum Buch gegeben und die ersten Artikel waren bereits am 19. Mai in der Bildzeitung und im Kölner Express erschienen. Hierbei erweckte die Schlagzeile in der Bildzeitung „Kölner Nazi-Killer tarnte sich als Engel der Waisen“ größten Protest beim Autor Klaus Schmidt, während der weitere Text in der Bildzeitung hingegen völlig okay sei. Auch der Wikipediaartikel über Friedrich Tillmann sei eine sehr einseitige und streckenweise auch falsche Dokumentation, in der ebenso wie im Spiegelartikel 1960 einiges ungeprüft übernommen worden sei. Schmidt bemerkte allerdings auch, daß sein Verhältnis zu Friedrich Tillmanns Sohn Ekkehart Tillmann, nicht mehr gar so herzlich sei, wie anfänglich, vor allem seit Ekkehart Tillmann, dem er jede Menge Material verdanke und mit dem er sich regelmäßig traf erwartete, daß Klaus Schmidt alles genau so schreiben solle, wie sich Friedrich Tillmanns Sohn das wünschte.

Dr. Werner Jung, Direktor des Kölner NS-Dokumentationszentrums, kritisierte an Klaus Schmidts Vortrag die Bezüge zur heutigen Zeit, die er zuweilen anbrachte, so z.B. daß Demenzkranken heute lebensverkürzende Medikamente verabreicht würden oder Politiker forderten, daß alten Menschen keine neue Hüfte finanziert werden sollten. Darüber hinaus hält er einen Selbstmord Tillmanns nicht für erwiesen und falls doch, so könnte die Ursache auch sein, daß er seine Karriere einfach für verpfuscht hielt, statt daß Tillmann nachträglich sein Gewissen geplagt habe. Logischer erschiene ihm vor allem in Verbindung mit den Ausführungen der anwesenden Zeitzeugen, daß Tillmann einfach überzeugt war vom „unwerten Leben“ und diesen nichts, den anderen hingegen alles geben wollte.

In der Diskussion mit den Gästen der Veranstaltung, die Klaus Schmidt nahezu allesamt mit Namen bereits kannte, wurde heftigst diskutiert, wie das denn tatsächlich mit den Folgen für sich Weigernde ausgesehen habe. Äußerungen wie: „In unserer Familie gilt auch ungeborenes Leben als schützenswert“, die von einem anderen ergänzt wurden mit: „Jede Frau, die abgetrieben hat, ist ein Tillmann“, hätte man sich imho schenken sollen und wurden von anderen Gästen sowie auch von Dr. Werner Jung heftigst kritisiert.

Auch die Mülheimer Geschichtswerkstatt war anwesend sowie ein in Mülheim ansässiger Reporter der in Sülz herausgegebenen Neuen Rheinischen Zeitung, die also auch noch berichten wird.

Friedrich Tillmanns Enkel (mütterlicherseits) resümmierte, daß er seinen Großvater heute kennengelernt habe, der zuvor nur in punktuellen Erzählungen in seiner Familie präsent gewesen sei. Von den Berliner Aufenthalten habe man eher lediglich gewußt, daß er eben gerade nicht da sei. Über seinen Tod werde auch erzählt, daß er gestoßen worden sein könnte, um die Offenbarung weiterer Namen zu verhindern. Seit er von der Geschichte seines Großvaters respektive seiner Familie erfahren haben, habe es auch spannende, merkwürdige Gespräche mit seiner Mutter vor allem um die letzte Phase in Friedrich Tillmanns Leben gegeben, die sie insgesamt als bedrückend schilderte und seine Mutter habe bei Gängen in den Keller immer mal befürchtet, daß sie ihn dort hängend vorfinden könnte.

Insgesamt ein sehr vielschichtiger Abend in die Geschichte auch von Sülz und unseres Waisenhauses war diese Buchvorstellung am 20. Mai, die es im kommenden Jahr auch noch mal in Sülz in einer Veranstaltung des Forums Klettenberg geben wird und Sie sich keinesfalls entgehen lassen sollten:

Klaus Schmidt
„Ich habe aus Mitleid gehandelt“
Der Kölner Waisenhausdirektor und NS-„Euthanasie“-Beauftragte Friedrich Tillmann (1903–1964)

Mai 2010

ISBN 978-3-940938-71-8
220 Seiten

Preis: 19,– Euro

Comments

9 Responses to “Wir haben ja eine Geschichte, unsere Familie hat eine Geschichte!”

  1. Klaus Grube
    Juli 31st, 2010 @ 12:36

    Hallo Frau,
    einen sehr schönen Artikel haben Sie zu dieser Buchvostellung verfasst. Wir hatten dort uns auch kurz kennengelernt und gesprochen.

    Anbei möchte ich sagen, dass ich den Artikel über F. Tillmann in Wikipedia geändert habe um Tillmanns Ruf ein wenig gerechter zu werden.

    LG Klaus Grube

  2. kluelz
    Juli 31st, 2010 @ 13:48

    Hallo Herr Grube, danke für das Lob und die Info.

  3. Reiner de Mosh
    Mai 30th, 2011 @ 18:34

    Am sichersten waren ehemalige Nazis in Wolfsburg.
    Dort konnten man mit Hilfe der kath.Kirche bei VW oder in der Stadt unterkommen.
    Dort könnte Tillmann wie viele Nazis unbehelligt bis zum Tode weiterleben.
    Der Wolfsburger kath.Pfarrer(trug vorher gerne SS-Uniform)
    hatte sehr großen Einfluss.
    Man nannte ihn das Einstellungsbüro bei VW.
    Später wurden in WOB auch kath.Kindermissbrauchpfarrer versteckt.
    Ein Opfer wurde in den Selbstmord getrieben

  4. “Vom Kölner Waisenhaus zu Ki d S” - suelz-koeln.de
    Mai 17th, 2013 @ 13:08

    […] Wir haben ja eine Geschichte, unsere Familie hat eine Geschichte! […]

  5. Erich Scheuch
    Juni 2nd, 2013 @ 22:33

    Friedrich Tillmann war ein mieses Nazischwein, der sich aktiv an der Ermordung von 70.000 behinderten Menschen beteiligt hat. Er hat sogar auf eigenem Wunsch bei der Vergasung von behinderten Menschen zugeschaut. Und jedes schön reden, das er tiefgläubig ist oder seine Frömmigkeit als Relativierung benutzt, ist eine miese Verfälschung seiner widerlichen Verbrechen. Er ist und wird nicht die erste tiefgläubige Person sein die sich an Massenmorden beteiligt oder sie sogar befohlen hat. Die Geschichte ist voll von massenmordenden Tiefgläubigen. Und wer sagt das es nicht gerade sein tiefer Glaube an Gott die Verbrechen an 70.000 behinderten erleichtet hat. Er geglaubt hat dies in Namen Gottes gemacht hat. Es ist ja nicht Neues, das fromme tiefgläubige Menschen Verbrechen im Namen Gottes ausgeführt haben, weil sie glauben das dies so richtig war. Besonders wenn man bedenkt das die tiefgläubige fromme Kirche in Namen Gottes mit dies übelsten Naziverbrecher zur Flucht verholfen haben und strafrechtliche Verfolgung verhindert haben. Und das bis in die höchsten Kreisen – selbst der damalige Papst – sich daran beteiligt haben. Und wie viele hunderttausende Kinder wurden selbst noch nach dem Krieg von beiden tiefgläubigen Kirchen in Namen Gottes vergewaltigt, gefoltert und zur Zwangsarbeit gezwungen.

  6. 22.500 Kinder in 95 Jahren am Sülzgürtel 47 - suelz-koeln.de
    Juni 10th, 2013 @ 11:30

    […] Wir haben ja eine Geschichte, unsere Familie hat eine Geschichte! […]

  7. Bewahrung der Erinnerungen an die Stadtteilgeschichte - suelz-koeln.de
    Juli 15th, 2013 @ 19:06
  8. Die Mauer und weiteres zum Kinderheimgelände - suelz-koeln.de
    Juli 29th, 2014 @ 13:38

    […] Wir haben ja eine Geschichte, unsere Familie hat eine Geschichte! […]

  9. “Child euthanasia in Nazi Germany” | ChildreninShadow.wordpress.com
    Februar 9th, 2015 @ 09:43

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