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Berufsunfähigkeit – eine unkalkulierbare Gefahr

Das Thema der Berufsunfähigkeit ist sehr komplex. Es bedarf daher vieler Informationen, um den Überblick zu behalten. Wie definiert sich Berufsunfähigkeit? Welche Unterschiede gibt es zwischen der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung und der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente? Dies und noch vieles mehr beantworten wir in diesem Artikel zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Berufsunfähigkeit – eine unkalkulierbare Gefahr

Es kann jeden von uns treffen, egal ob Vorstand eines wohlhabenden Konzerns oder einfacher Konstrukteur. Das finanzielle Risiko der Berufsunfähigkeit ist immens und schlägt in fast jedem Fall eine große Lücke in das finanzielle Polster. Alleine mit der staatlichen Hilfe kann der ursprüngliche Lebensstandard nicht gehalten werden, selbst wenn eine volle Erwerbsminderungsrente genehmigt wird. Als Bedingung gilt die Unfähigkeit, mehr als drei Stunden in einem Betrieb arbeiten zu können. Es werden in etwa 30 Prozent des vorherigen Bruttolohns gewährt.

Allerdings ist dies selten der Fall. Grundsätzlich werden nur 15 Prozent des ehemaligen Bruttolohns gezahlt, in Form einer teilweisen Erwerbsminderung. Es wird vom Arbeitnehmer erwartet, zwischen drei und sechs Stunden einer Arbeit nachgehen zu können.

Mit der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung auf der sicheren Seite

Nur eine private Versicherung im Bereich kann einem finanziellen Ruin vorbeugen. Kommt es zum Ernstfall, kümmert sich die Versicherung um finanzielle Belange. Sie verlangt, anders als die staatliche Absicherung, nicht von ihnen, alternativen Arbeiten nachzugehen. Hier gibt es weitreichende Unterschiede in den Policen der verschiedenen Versicherungsunternehmen.

Wie wird Berufsunfähigkeit definiert

Die Berufsunfähigkeit ist nicht gleichzusetzen mit der Erwerbsunfähigkeit. Ist es einem Arbeiter nicht mehr möglich, seinem Beruf nachzugehen, so gilt er als berufsunfähig. Dies ist dann der Fall, wenn die Möglichkeit besteht, anderen Erwerbsmöglichkeiten nachzugehen. Die volle Erwerbsunfähigkeit beschreibt den Zustand, nicht mehr für das eigene Einkommen sorgen zu können. Es können keine alternativen Möglichkeiten zum Erwerb in Erwägung gezogen werden. Oftmals ist dieser Zustand verbunden mit psychischen Leiden oder Verletzungen des Bewegungsapparats, der Wirbelsäule oder Gelenken. In beiden Fällen erhalten die ehemalig Berufstätigen vom Staat nur kleine finanzielle Leistungen.

Was leisten diese Versicherungen?

Die Kosten dieser Versicherungen sind abhängig von den gewählten Leistungen des Pakets. Je höher die Chance einer Berufsunfähigkeit, desto höhere Kosten entstehen. Nur wenn das Verhältnis zwischen Kosten und erbrachten Leistungen stimmt, sollte eine Unterschrift gesetzt werden. Berufsunfähigkeitsversicherungen greifen grundsätzlich dann, wenn die Leistungsfähigkeit im Beruf weniger als 50 Prozent beträgt. Bei falschen Angaben im Vertrag, behält sich die Versicherungsgesellschaft vor, die Leistungen zu kürzen oder komplett einzustellen. Es ist also ratsam, den Vertrag ausführlich durchzulesen und sich an Richtlinien zu halten.

Die Sicherheit spielt beim Versicherungsschutz eine große Rolle

Im Laufe der Jahre verändert sich der Versicherungsbedarf, es lohnt sich also, von Zeit zu Zeit zu überprüfen, ob die Versicherungen noch zum aktuellen Bedarf passen. Die Verbraucherzentralen sind die ideale Anlaufstelle, um sich eine Beratung zu sichern und beim späteren Gespräch mit den Versicherungsberatern ein Basis-Wissen zu haben. Grundsätzlich sollten die Versicherungsberater im Sinne der Kunden beraten, aber die Gewährung von Provisionen beeinflusst in einigen Fällen die Neutralität. Gegen eine Gebühr leistet die Verbraucherzentrale eine Versicherungsberatung, die für Sie als Kunden einen ersten Überblick bringt.

Wenn die Jahresausgaben für Ihre Versicherungen zu hoch oder zu niedrig sind, lohnt es sich, über eine Anpassung des Versicherungsschutzes nachzudenken. In einigen Fällen kommt es zu Überschneidungen, wenn Dinge, die bereits in der Hausratversicherung versichert sind zusätzlich durch eine separate Extraversicherung doppelt versichert werden. Das kann zum Beispiel beim Handy der Fall sein, vor dem Abschluss der Zusatzversicherung ist ein Blick in den Vertrag der Hausratversicherung wichtig, um die doppelte Versicherung zu vermeiden. Bei der Versicherung für das Auto kommt es ebenfalls häufig zu Überschneidungen, die dadurch vermieden werden können, dass eine weitere Versicherung zum Beispiel zum Schutz der Insassen nur dann abgeschlossen wird, wenn dieser Schutz in der Teil- oder Vollkaskoversicherung fehlt.

Die Versicherung ist nur für größere Summen wichtig

Wer jeden Schadensfall mit einer Versicherung abdecken will, hat das Risiko, dass die Höhe der Versicherungs-Prämien in keinem Verhältnis zu einem möglichen Schaden stehen. Bei kleinere Schäden ist die Selbstbeteiligung der sichere Weg, zum Beispiel den Schadensfreiheits-Rabatt bei der Autoversicherung nicht zu riskieren. Achten Sie darauf, dass nicht nur der Hausrat, das Gebäude oder das Auto versichert wird, sondern auch die Familienmitglieder. Viele können es sich als junger und gesunder Mensch kaum vorstellen, in jungen Jahren berufsunfähig zu werden. Sie können sich immer vorschriftsmäßig verhalten, das Fehlverhalten anderer Personen kann auch bei jungen Leuten zu schweren Unfällen mit lebenslangen Folgen führen. Nur wenn die Versicherungshöhe richtig ermittelt worden ist, kommen Sie in den Genuss des passenden Schadensersatzes.

Die private Haftpflichtversicherung fehlt in vielen Haushalten

Falls Sie anderen einen Schaden zufügen ist die private Haftpflichtversicherung wichtig, damit die Ersetzung des jeweiligen Schadens nicht die Existenz gefährdet. Unfälle zwischen unachtsamen Radfahrern und Fußgängern können schwere Schäden verursachen, trotzdem ist der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung, die in solchen Fällen einspringt, im Moment noch freiwillig. Ein möglicher Krankenhausaufenthalt und Verdienstausfall des Opfers kann zu Kosten führen, die Privatleute ohne Haftpflichtversicherung kaum begleichen können.

Unverzichtbare Versicherungen bei Krankheit oder im Rentenalter

Die Krankenversicherung als Basis-Variante ist gesetzlich vorgeschrieben, es sollte überprüft werden, on Zusatzmodule als Ergänzung notwendig sind. Die Rentenversicherung sorgt für die Beibehaltung des Lebensstandards nach dem Ende der Berufstätigkeit, auch hier sind Erweiterungen der Weg zu einer höheren Rente, wenn die monatlichen Beiträge angemessen sind und zum persönlichen Budget passen.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Angebote vergleichen lohnt sich

Unterschiedliche Versicherungsgesellschaften bieten für den Endkunden inzwischen unterschiedlichste Versicherungspolicen, welche eine Absicherung für den so genannten Ernstfall darstellen sollen. Eine überaus sinnvolle Police ist hierbei die Berufsunfähigkeitsversicherung, welche zur Absicherung der eigenen Invalidität herangezogen werden kann. Doch bevor eine solche Versicherung abgeschlossen wird, sollte der Interessent auf jeden Fall einen Vergleich vornehmen.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Sparen durch Vergleichen

Um schlußendlich Suelz Koeln das für die eigenen Zwecke geeignete Versicherungsangebot erhalten zu können, gilt es hierbei auf die Angebote genauer einzugehen. Es macht durchaus einen Unterschied, ob ein Arbeitnehmer, oder ein Beamter oder ein Student eine solche Versicherungspolice abschließt. Wird verglichen, gilt es daher diesen Umstand zu bedenken. Die Höhe der mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung verbundenen Kosten richten sich dabei jedoch nicht nur nach dem Risiko, dass der jeweilige Job und Beruf mit sich bringt. Auch das Alter der zu versichernden Person spielte eine große Rolle.

Eckdaten der Absicherung prüfen

Wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung in einem Vergleich gesucht, so sollte die gewünschte Absicherung zuvor genauestens ausgerechnet werden. Als Versicherungsnehmer gilt es die Dauer der Absicherung anzugeben. Hierunter ist zu verstehen, wie lange die jeweilige Berufsunfähigkeitsversicherung bezahlen soll. Ein weiterer wichtiger Eckpunkt einer solchen Versicherungspolice ist die Höhe der monatlichen Absicherung. Diese wird sehr gerne als Berufsunfähigkeitsrente bezeichnet und ist zumeist maßgebend für die mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung verbundenen Kosten.

Bei der Durchführung eines entsprechenden Versicherungsvergleichs empfehlen Experten sich hierbei am aktuellen Nettogehalt zu orientieren. Die monatliche Absicherung bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte bei rund 75% des aktuellen Einkommens liegen, um schlußendlich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Absicherung und Aufwand zu erhalten.

Die Frage, ob sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung lohnt oder nicht, sollte sich nicht stellen. Es gilt hierbei jedoch sehr genau hinzusehen und zu vergleichen, denn die unzähligen Angebote am Versicherungsmarkt sorgen dafür, dass für jede Person ein anderes Angebot das Beste sein kann. Hierbei gilt es jedoch nicht auf Kosten der monatlichen Absicherung zu sparen.

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