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Sülz-Klettenberger Köpfe (und Bäuche)

5. März 2009, | posted by kluelz at 10:26:19 am | No Comments

Wenn Sie gerne wissen möchten, was den scheidenden Direktor unseres Stadtmuseums und zugleich Kunsthistoriker und Theologen, Dr. Werner Schäfke, dazu bewegte, unzählige Bücher zu schreiben, wie er zur Europapolitik steht, welche Motivation er für den Bau der großen Kirchen unterstellt, was er über die unterschiedlichen demokratischen Entwicklungen in Köln denkt, in wieweit er die vorhandenen Demokratien überhaupt für demokratisch hält, ob man Teenager einer bestimmten Altersgruppe für die Stadthistorie interessieren kann oder was er von den Kölnern hält, dann hätten Sie sich vergangenen Dienstag zum ersten Talk im Brunosaal einfinden sollen.

Der überaus unterhaltsame Abend, zu dem die Betreiber unseres Brunosaals, diesen in eine Art Wohnzimmer mit Service direkt an den Tischen verwandelten, war jedenfalls sogleich zum Einstieg derartig perfekt gestaltet, wie ich das selbst in Anbetracht der Profis, die da ja am Werk waren, nicht vermutet hätte. Der Moderator Kurt Gerhardt mit 40-jähriger Radioreportererfahrung, darunter 25 Jahre lang als DIE Stimme des Mittagsmagazins, führte mit stets ernster Mimik begleiteten Dönekens und überraschend eingängigen Fragen durch den Abend.

Talk im Brunosaal mit Kurt Gerhardt, Gast: Dr. Werner Schäfke

Geschlossene Fragen konnte Kurt Gerhardt bei seinem erfahrenen Gast unterbringen, so daß die Zuschauer diese sich zunächst selbst mit einem „ja“ oder „nein“ beantworteten, wie man teilweise gar laut vernehmen konnte, um sodann mit Spannung den lockeren und dennoch regelrecht weisen Antworten von Werner Schäfke zu lauschen.

Talk im Brunosaal mit Kurt Gerhardt, Gast: Dr. Werner Schäfke - Kathrin Eigendorf  am KlavierAuf Grund des am selben Tag eingestürzten Stadtarchivs wurde der Beginn dieser Talkrunde umgehend diesem hochaktuellen Thema gewidmet. Die von mir eigentlich lediglich — in einer der kurzen und mit Klavierbegleitung von Kathrin Eigendorf versehenen Pausen — übermittelte Zuschauerfrage, was denn nun aus dem Eisenwarenladen Bosen werde, bildete sodann den flugs von Dr. Werner Schäfke und Kurt Gerhardt entsprechend schwärmerisch gestalteten Abschluß des wunderbaren Abends.

Ich würde mir diese Talkreihe mit Sülz-Klettenberger Köpfen — „wieso eigentlich immer nur Köpfe, es könnten doch auch mal Bäuche sein“ (Kurt Gerhardt) — künftig alle drei Monate im Brunosaal wünschen.

(Per Klick auf die in diesem Beitrag angezeigten Fotos, gelangen Sie in den Sülz-Klettenberger Fotoblog mit insgesamt 6 Ansichten vom ersten Talk im Brunosaal. Blättern Sie dort wie immer einfach per Klick auf den jeweils angezeigten Sülz-Klettenberger Kopf oder Bauch.)

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